Chronik – Landgasthof Demharter

Bewegte Jahre: Wirtshaustradition seit 1884

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2020
Komplette Neugestaltung des Eingangsbereiches, Foyer und thematisierten Sanitäranlagen zum Wohlfühlen 

2018
Neugestaltung des Raumes „Zum Storchenblick“
Auszeichnung vom Bayerischen Staatministerium im Zuge des Wettbewerbs „Bayern barrierefrei“

2015
Tod von Georg Demharter sen.

2013
Umbau des großen Saals „St. Leonhard & Michael“ zur Event-Location im natürlichen Alpenstil

Neugestaltung des Eingangsbereiches

2012
Karin Demharter besteht erfolgreich ihren Titel zur Hotelfachfrau (Hotel Industry Expert)

2010
Der Landgasthof Demharter gewinnt Silber im Wettbewerb „Bayerische Küche 2010“ (vergeben vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, der Bayern Tourismus Marketing GmbH und den Tourismusverbänden).

2009
Der Landgasthof Demharter feiert sein 125-jähriges Bestehen.
Errichtung einer eigenen Photovoltaik-Anlage und einer kostenfreien E-Bike-Ladestation.
Über die PV-Anlage wird ein Großteil des Stromes für den Landgasthof erzeugt.

2007
Der Landgasthof gewinnt Bronze im Wettbewerb um die beste „Bayerische Küche 2007“ (ein Preis des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, der Bayern Tourismus Marketing GmbH sowie den Tourismusverbänden).

Im selben Jahr erfolgt der Umbau der Bauernstube zum urigen, traditionelle Stüble mit Platz für bis zu 28 Personen.

2004
Georg Demharter jun. heiratet seine Ehefrau Karin, die aus Dinkelscherben stammt. Tochter Marie (2006) und Sohn Bastian (2008) kommen zur Welt.

2003 – 2008
Die Wörleschwanger Hochzeitstage werden in den Jahren von 2003 bis 2008 mit großem Erfolg in den Räumen des Landgasthofs Demharter ausgerichtet.

2000
Georg Demharter jun. übernimmt den elterlichen Gasthof. Abriss und komplett neuer Aufbau des heutigen Landgasthofs in der Oberen Hauptstraße in Wörleschwang: Die Neueröffnung folgte im Dezember.

1998
Georg Demharter jun. pachtet den elterlichen Betrieb.

1986
Georg Demharter jun. beginnt seine Lehre zum Koch im Parkhotel Schmid (Adelsried). Danach arbeitet er für renommierte Häuser wie das Hotel Post (Zusmarshausen) und das Privathotel Riegele (Augsburg) und übernimmt dort die Küchenleitung.

1977
Durch einen Brand wird der komplette Stadel zerstört. In den Folgemonaten wird dieser wieder aufgebaut.

1971
Georg Demharter jun. wird geboren. Seine Geschwister Barbara (1972) und Daniel (1975) komplettieren die Familie Demharter.

1970
Georg Demharter, der Vater des heutigen Besitzers, führt die Familientradition weiter. Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth (aus Allmanshofen) betrieb er eine große Landwirtschaft mit Zuchttieren und vermarktete seine Produkte direkt. Die Fleisch- und Wurstwaren wurden auch in der Gastwirtschaft verarbeitet.

1945
Ende des Zweiten Weltkriegs bewohnen französische Alliierte den großen Saal des Obergeschosses.

1928
Gastronom Anton Demharter mit seiner Gattin Kreszenzia und ihr gemeinsamer Sohn Georg Demharter mit seiner Gattin Paula finden sich in der „Post“ zu Zusmarshausen ein, um die Übergabe des Gasthauses in Wörleschwang notariell zu protokollieren. Bei dieser Gelegenheit erzählte der damalige Posthalter Alois Hafner dem jungen Gastwirtsehepaar, dass er seinen Gasthof mit einer modernen Heizung ausstatten wolle und bot den beiden den „Napoleon-Ofen“ zum Kauf an.

Napoleon-Ofen

Für 50 Reichsmark wechselte der Ofen den Besitzer und wurde von Zusmarshausen nach Wörleschwang umgezogen. Seit diesem Tage befindet sich der prächtige Ofen im Familienbesitz Demharter und ist im Eingangsbereich des Landgasthofs Demharter zu sehen. Nach alter Tradition wird er von Generation zu Generation weitergereicht.

1884
Metzger Anton Demharter und Ehefrau Kreszenzia, Tochter des „Bäckerwirts“, übernehmen die „Rolle-Wirtschaft“ in Welden. Danach versuchen sie ihr Glück in Deubach, ehe es sie 1884 nach Wörleschwang verschlägt. Es wurde bekannt, dass ein Herr Schöneberger die Wirtschaft verkauft. Da Anton Demharter nicht über die finanziellen Mittel verfügte und er auch nirgendwo welche geliehen bekam, entschloss er sich nach Zusmarshausen zu gehen, um bei Schwarzbräu um Geld zu fragen. Die Brauerei Schwarz unterstützte den Kauf. Die Partnerschaft gilt bis heute. Aus der Ehe zwischen Anton und Kreszenzia Demharter gehen zwölf Kinder hervor.

1805
Am 5. Oktober 1805 trifft Kaiser Napoleon in der „Post“ zu Zusmarshausen ein: Der Feldherr schlug hier sein Quartier auf und wohnte für drei Tage in einem Zimmer, das von einem kunstvoll gefertigten Ofen beheizt wurde.

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